In Tagebuchprosa, Gedichten, Monologen und Dialogen erkundet die Autorin Ilma Rakusa ihr Inneres im Spiegel des Aussen. Sie denkt über dunkle Nachrichten und düstere Prognosen nach. Mit klarem Blick und scharfer Urteilskraft prangert sie wortstark Ungerechtigkeit und Despotismus an und appelliert an Menschlichkeit und Verstand. Ilma Rakusa schreibt ebenso luzide wie poetisch über die Gegenwart. Die Vergänglichkeit wohnt in diesem Gedankenbuch wie auch die Lebendigkeit, das grosse Glück im Kleinen und vor allem die Liebe zur Familie und zu Freunden, zur Literatur und Kunst. Persönliches und Politisches gehen in diesen Reflexionen, Gegenwartsbetrachtungen und Sprachperlen Hand in Hand.