Keiner beschreibt die kleinen Leute mit so viel Respekt, auch humorvoll und mitfühlend, wie Pedro Lenz. Seine Stimme zieht uns direkt mitten in die Geschichten, sie bewegt, trägt uns auf dem Rhythmus und ihrer Melodie. Im Buch begegnen wir dem «Lehrbueb» und den Bauarbeitern. Der tödliche Unfall des alten Kollegen trifft alle im Innersten: I somne Momänt darfsch ou mou öppis uselo, wo nid wahnsinnig schlau isch. Für was gubs de d Floskle süsch? D Floskle gits genau für die Momänten im Läbe, wo me nümm weiss, was sägen, und glich nid cha schwige. Drum het der Hügu gseit, so schnäu chöngs go.
Über «Zärtlechi Zunge» wird gesagt: Mit Musik fängt er an, und beim Gehen, Reisen und Schauen versetzt Pedro Lenz uns dann auf tänzerische Weise in verständiges Lächeln oder kindliches Staunen.